Dienstag, 9. November 2010

Tag 20: Arrival in New York City

Wir verliessen das Americana Hotel an diesem Tag schon um 7 Uhr morgens. Um 8 Uhr kamen wir am Bahnhof an und warteten dort noch eine halbe Stunde, bis wir endlich den Zug betreten und unsere Sitze suchen durften. Die Zugfahrt, welche wir in dem schnellsten Zug der USA verbrachten (240 km/h), ging schnell vorbei und so kamen wir schon kurz vor 12 Uhr mittags in NYC an. Nach einer erneut stressigen Metrofahrt mit Gepäck stiegen wir die Treppe der U-Bahn-Station am Columbus Circle hinauf und erstarrten erst einmal. Kleinere Wolkenkratzer erstreckten sich rundherum in den Himmel und die Straßen  waren gefüllt mit gelben Taxis. Nach einem kurzen Fußmarsch kamen wir am CC Hostel an und luden unser Gepäck ab, da die Zimmer noch nicht fertig waren. Im Anschluss starteten wir eine kleine Rallye in Gruppen, in der es darum ging, die Gegend, in der wir wohnten, zu erkunden. Unsere Zimmer waren nun endlich bezugsfertig und so richteten wir uns ein, mehr oder weniger glücklich über die Enge und die unbekannten Mitbewohner. Gegen viertel nach 4 machten wir uns auf den Weg einen Sonnenuntergang vor der New Yorker Skyline zu beobachten. Es war ein toller Anblick, wie die Wolkenkratzer zu leuchten begannen und die Nacht schließlich hereinbrach. Einen noch schöneren Ausblick bot uns die Brooklyn Bridge. Überall leuchtete es und jedes Gebäude war trotz der Nacht klar zu erkennen, wie z.B. auch das Empire State Building, dessen Spitze in der Ferne in verschiedenen Farben erstrahlte. Wir sahen eine Skyline bei Nahct, wie man sie sonst nur von Postkartenmotiven kennt.

Nachdem die Brooklyn Bridge überquert war und jeder fror und Hunger hatte, suchten wir ein Fast Food Restaurant, wo wir zu abend essen konnten. Als nach einer halben Stunde immer noch keine Lösung gefunden war, entschieden wir zum Times Square zu fahren. Auch in der Nacht leuchtete er wie bei Tag durch die Unmengen von riesigen Werbetafeln, welche blinkten, strahlten und in allen möglichen Farben Produkte bewarben. Wir hatten Zeit bis 9 Uhr um etwas zu essen und uns ein wenig umzusehen.  Jeder genoss etwas Warmes gegen die Kälte. Auf dem Heimweg mit der U-Bahn verfuhren wir uns noch, kamen aber gegen 9:30 schlussendlich in der Herberge an.

Maximilian

Donnerstag, 4. November 2010

Tag 19: Memorials und Air and Space Museum

Da wir den Tag zuvor sehr viel Programm hatten, gingen wir den Sonntag langsamer an. Der morgendliche Treffpunkt war daher erst um 8.30 Uhr, so dass wir etwas laenger als normal schlafen konnten. Nach dem wir uns um 8.30 Uhr trafen, liefen wir gemeinsam ca.15 min durch die Stadt um das Pentagon zu besuchen, in dass am 11. September 2001 gleichzeitig zum World Trade Center ein Flugzeug abgestuerzt ist. Neben dem Pentagon ist eine Gedenkstaette dass"Pentagon Memorial". An diesem Platz wird den 184 Opfern des Anschlags gedacht, es war sehr traurig dort zu stehen un die vielen Namen der Opfer zu lesen, darunter ein drei jaehriges Kind.  Vom Pentagon Memorial liefen wir zu Fuß zum National Cemetery, dem Friedhof für alle amerikanischen Soldaten. Es gibt dort mehr als 320 000 Gräber. Danach sind wir weiter zur "Iwojima" Gedenkstaette gelaufen (Gedenkstaette an den 2ten Weltkrieg, Krieg mit Japan). Auf dem Weg dorthin haben wir einen grossen Marathon der durch die ganze Stadt ging gesehen. Nach der Iwo Jima Gedenkstätte sind wir mit der Metro zum "National Air and Space Museum" gefahren. Dort haben wir uns 2,5 Stunden interessante Ausstellungsstücke über Flugzeuge und Rakenten angeschaut. Nach dem Museum sind wir wieder mit der Metro in die große Mall nahe unserem Hotel gegangen, wo wir etwas einkauften und zu Abend assen. Da die Mall schon um 18 Uhr schloss, gingen wir früh zurück ins Hotel und auf unsere Zimmer. Dort sahen manche noch fern oder unterhielten sich, bevor wir alle früh ins Bett gingen.

Liebe Grüsse,
Sarah


Montag, 1. November 2010

Tag18: Rally to Restore Sanity

Nach unserer ersten Nacht im Americana Hotel in Amerikas Hauptstadt begannen wir ziemlich früh unseren erstenTag mit einem reichlichen Donut-Bagel-Cereal Frühstück. Zuerst ging es mit der Metro in Richtung Capitol. Ärgerlicherweise mussten wir wegen der Sicherheitsvorkehrungen all unsere Getraenke, Essen und Deos wegwerfen. Dies wurde jedoch durch eine recht interessante Führung durchs Capitol entlohnt. Bei bestem Wetterging es dann zum National Museum of American Indians, das jeder auf eigene Faust erkunden durfte. Gegen Mittag suchten wir uns etwas zum Essen und machten uns danach auf den Weg zu einer Demo. Es waren ca. etliche Zehntausend Demonstranten dort. Danach begann unsere Sightseeing Tour zu Fuss. Vom FBI Gebäude über das Hard Rock Cafe gingen wir zum Weissen Haus. Nachdem jeder sein Bild mit Obama gemacht hatte,liefen wir zum George Washington Memorial, zum II World War Memorial bis zum Abraham Lincoln Memorial. Unter einem rosafarbenen Himmel ließen sich schöne Bilder machen. Auf dem Rückweg zur Metro machten wir einen Abstecher zur Vietnam-Kriegsgedenkstätte. Hier sind auf einer ewig langen Mauer alle Namen der gefallenen Soldaten eingraviert. Abendessen gab es wie am Tag zuvor im Foodcourt der Pentagon City Mall in der Nähe unseren Hotels. Wir freuten uns auf einen neuen und erlebnisreichen Tag.
Carolin

Sonntag, 31. Oktober 2010

Tag 17: Arrival in Washington

Nachdem der Zug endlich angekommen und wir eingestiegen waren, legten wir uns alle in unseren gemütlichen Sitz und versuchten zu schlafen. Nach einigen Stunden wurde uns mitgeteilt, dass der Zug einen technischen Schaden hat und wir warten müssen bis der Schaden behoben ist und wir weiterfahren können. Nach ca 1 1/2 Stunden konnten wir unsere Fahrt fortsetzen. Wir mussten noch 2 weitere Pausen einlegen, bis wir dann mit ca 6 Std Verspätung in DC ankamen. Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten, gingen wir in einer Mall etwas essen. Da es schon sehr spät und wir sehr müde waren, fielen wir erschöpft in unsere Betten. 
Grüße aus DC,
Saskia

Tag 16: Farewell Freedom

Am letzten Schultag waren alle etwas aufgeregt und traurig, da wir uns von so vielen verabschieden mussten. Heute waren alle Stunden nur halb so lang wie sonst und so ging die Zeit noch schneller vorbei. In der 3. Std erlebten wir unseren ersten und letzten Feueralarm in der Freedom High. Alle umarmten uns nach der Schule nochmal, machten Bilder und sagten uns, dass sie uns vermissen werden. Anschließend ging ich mit ein paar Deutschen und Montanas Clique im Mexikanischen Restaurant essen. Als ich wieder zuhause war,duschte ich und packte meinen Koffer. Was keine so leichte Aufgabe war. Catherine und ich machten Bilder von uns und ihrer Mum und ihrem Hund. Dann waren auch schon Caro und Aaron da,um mich zu einem Fussbalspiel abzuholen. Ich musste mich von Catherine verabschieden,weil sie abends beim Contra Dancing war. Beim Fussballspiel traf ich mich mit den meisten Deutschen und wir schauten das Spiel an. Aaron und Caro brachten mich nach Hause, ich holte meinen Koffer, verabschiedete mich vom Hund und fuhr mit Mrs. Read zu Timberwoods. Dort musste ich mich dann leider schon von ihr verabschieden,da sie noch ein Treffen hatte. Nach dem eher dürftigen Essen im schmuddeligen Restaurant,verabschiedeten sich alle tränenreich von ihren Familien. Auf der Fahrt zum Bahnhof nach Gastonia wurden wir von der Polizei verdächtigt den Schulbus gestohlen zu haben. Nachdem Hr Körner diesen Vorfall geklärt hatte,standen wir unter Zeitdruck,da der Zug eigentlich um 0:56 abfahren sollte. Als wir aber ankamen,erfuhren wir,dass unser Zug erst um 3:20 kommen wuerde und so ging der Tag mit Warten und Frieren zu Ende.
Lieben Gruss und Tschüss aus Morganton,
Hannah

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Tag 15: A regular schoolday

Auch unser vorletzter Tag begann, wie immer, mit der Schule. Wir gingen mit unseren Austauschpartnern in die Schul-Mensa, um auf den Schul-Gong, der zur ersten Stunde laeutet, zu warten. Nach dem Laeuten trafen wir im German Room aufeinander, begruessten uns und gingen in unsere Stunden. Da in manchen Klassen Tests geschrieben werden oder viel Stoff durchgefuehrt werden musste, wurden wir manchmal aus den Klassen geschickt, so wie Clara und ich heute. Wir verbrachten die Zeit in unserem Raum mit Musik hoeren oder surfen am Computer. Danach ging es weiter mit dem Unterricht, bis zum Lunch. In der 25-minuetigen Lunch-Zeit verbrachten wir unsere Zeit in der Mensa mit Essen und Reden. Je nach Lunch-Zeit folgten dann noch die ein bis zwei restlichen Unterrichtsstunden. Geplant war, dass wir nach Schulende Go Kart fahren gehen. Jedoch war der gestrige und heutige Tag sehr verregnet, so dass wir das Go Kart fahren absagen mussten. Wir waren darueber sehr traurig, jedoch wollen wir es bei guten Wetter morgen nachholen. Somit wurden wir dann alle um ca. 15 Uhr im German Room von unseren amerikanischen Austauschschuelern abgeholt, um nach Hause zu fahren. Dort verbrachte ich meinen Mittag am PC, sowie mit Koffer packen. Gegen 17.30 Uhr fuhren meine Gastmutter, mein Gastbruder und meine Austauschpartnerin los zur Kirche. Dort fand ein "Theaterstueck" statt, bei dem der Fokus auf "Himmel und Hoelle" lag. Ich traf dort auch auf Sophia und ihre Austauschpartnerin, zusammen schauten wir uns dann das Stueck an. Wir waren danach sehr begeistert, wie das Theaterstueck aufgebaut und praesentiert wurde. Anschliessend fuhr ich mit Sophia und ihrer Gastfamilie nach Hause. Dort erwarteten mich mein kleiner Gastbruder und mein Gastvater. Den Rest vom Abend verbrachte ich mit der Gastfamilie und zeigte ihnen noch Bilder meiner Familie.



Mit lieben Gruessen nach Deutschland,

Saskia

Dienstag, 26. Oktober 2010

Tag 14: Apfelfarm

Wie jeden Morgen gingen wir mehr oder weniger puenktlich(meine Austauschpartnerin hatte verschlafen) in die Schule. Dort besuchte jeder seine ausgewaehlten Unterrichtsfaecher. Ich besuchte zum ersten mal das Sportfach "Gymnastics. Wir machten dort einige Sit ups und andere Uebungen, der Sport tat nach 2 Wochen Fast Food gut:). Nach Gymnastics besuchte ich noch den Chor und ging dann ins Tennis.

Um 3 Uhr, also direkt nachdem die Schule fertig war, trafen wir uns im German Room, um zur Apfelfarm zu fahren. Nach einer ca. 15 minuetigen Fahrt erreichten wir diese dann auch. Wir wurden von einer Frau begruesstst, die uns erklaerte, was wir dort machen.

Zuerst wurden wir von einem Traktor ueber das Gelaende gefahren (wir sassen auf einem Traktoranhaenger). Uns wurde erklaert, was die Farm fuer Apfelsorten anbaut z.B. Jonagold und wie alt die Apfelbaeume sind (1-20 Jahre). Nach der Tour mit dem Traktor wurde uns das Kuehlhaus gezeigt, wo die Aepfel aufbewahrt werden bis man sie zum Verkauf benoetigt.



Am Ende durften wir noch frischen Apfelsaft und verschiedene Apfelsorten probieren und jeder durfte sich 5 -6 Aepfel mitnehmen.
Um ca. 5 Uhr war die Tour dann beendet und wir fuhren wieder Richtung Freedom Highschool, wo uns unsere Gastfamilien bereits erwarteten.

Den Abend verbrachte jeder in seiner Gastfamilie. In meiner Gastfamilie haben wir Tacos gemacht und noch ein bisschen geredet, ich ging frueh ins Bett, da ich ziemlich muede war.



Liebe Gruesse Sarah :)

Tag 13: Montag - Schule und Oktoberfest

Montag, das heisst wieder zur Schule zu gehen. Das ist einigen sehr recht gewesen, manchen weniger, je nachdem wie gut man sich mit der Gastfamilie versteht. Fuer mich hiess das, dass ich in der ersten Stunde AutoTech hatte. In dieser Stunde waren wir im Computerraum, um einen langen Text ueber Batterien im Auto zu lesen. Das war sehr entspannend. Danach ging ich mit Hannes zu Golf in die Sporthalle. Dort sagte uns aber der Lehrer, dass Golf heute nicht stattfinden wuerde, weil es regnete. Also spielten wir Basketball, lernten ein paar nette Leute kennen und hatten unseren Spass auch ohne Golf. Es war aber deprimierend, weil alle Amerikaner verdammt gut Basketball spielen konnten, Hannes und ich aber eben nicht. Es hat trotzdem Spass gemacht.
Auch die dritte Stunde lief nicht wie geplant: Ich ging mit Hannes und Sarah zum Englischraum, als wir vom Lehrer angesprochen wurden. Er sagte, dass wir uns in seinem Unterricht nur langweilen wuerden. Also schickte er uns zurueck zum German Room, wo wir doch noch unsern Spass hatten. Die vierte Stunde fand dann statt, ich ging wieder mit Hannes zu JROTC, das ist ein Fach in dem man auf das Leben in der Armee vorbereitet wird. Ich fand es ja schon ein bisschen arg laecherlich: Wir waren in einem Raum, in dem wir besprachen, was an einem Fest gut lief und was noch verbesserungswuerdig ist. Danach gingen wir nach draussen ins Footballstadion und sammelten den Muell auf, der vergangenen Freitag beim Spiel angefallen war. Als der Muell gesammelt war, ging ich mit Hannes und drei Amerikanern los, um eine Flagge vom Mast zu holen. Dabei musste ich total lachen, denn das war fast schon eine Feier, nur dass ausser uns kein Mensch da war. Dann wurde die Flagge in einer ganz bestimmten Weise gefaltet und bei der Direktion in ein Kaestchen gelegt. Anschliessend gingen wir zurueck in den Raum, jeder ass ein wenig Popcorn und wir gingen zurueck zum German Room.



Dann begann der echt langweilige Teil des Tages. Die Schule war vorbei und wir hatten bis sechs Uhr nichts zu tun, bis wir an einem Oktoberfest der Stadtbibliothek sein mussten. Marc, mein Austauschschueler hatte viele Hausaufgaben zu machen, und so blieb ich in der Schule. Nach einiger Zeit mussten wir die Schule verlassen, denn alle mussten das tun. So ging ich mit Herrn Waninger, Herrn Hoffmann und Herrn Koerner zur Bibliothek, um das Fest vorzubereiten und den Saal ein wenig zu dekorieren. Um ca. 17:15 Uhr waren wir mit der Dekoration fertig und um 18:00 Uhr sollten die Gaeste kommen. Als es dann so weit war, hielt Herr Koerner eine kleine Rede, stellte vor, was es alles gab und dann ging es los: Wir hatten ein paar Beispiele von deutschem Essen dabei (Brezeln, Bratwurst mit suessem Senf, Strudel und Zwiebelkuchen), einige Poster und Souveniers von Herrn Koerner. Das Fest war nicht gerade rauschend, es war total langweilig. Die Presse war da und machte Mini-Interviews mit uns, schoss ein paar Photos und ging wieder. Um etwa 8:00 Uhr war das Fest dann vorbei und wir wurden abgeholt. Daheim wurde noch etwas erzaehlt und dann ging es schlafen.

Montag, 25. Oktober 2010

Tag 12: Family fun at Steele Creek!




Wie auch in Deutschland wird in Amerika am Sonntag zur Kirche gegangen. Der Gottesdienst hier ist vollkommen anders als der in deutschen Kirchen. Vor dem Gottesdienst findet die "Sunday School" statt. Dort treffen sich die Jugendlichen und diskutieren ueber alltaegliche Dinge, die sie mit Gott verbinden koennen. Dann beginnt der Gottesdienst, in dem die Hauptsache darin liegt, fuer andere Menschen und uns selbst zu beten. Anders als in Deutschland wird hier keine Eucharistie gefeiert und fast jeder Gottesdienst wird von einem Chor begleitet.


Nach den Gottesdiensten geht man nach Hause zurueck und isst gemeinsam Lunch. Ausserdem hatten wir heute ein besonderes Ereignis. Um 14 Uhr trafen wir uns am Familien Resort " Steele Creek" und hatten gegen Abend ein gemeinsames Essen, das von unseren Gastfamilien nach Deutscher Hausmannskost zubereitet wurde. Bis wir dann um 17 Uhr mit dem Dinner begannen, spielten wir "throw and catch" , fuhren Fahrrad und wurden auf dem Campingplatz herum gefuehrt. Puenktlich standen dann verschiedene deutsche Gerichte bereit, unter anderem Weisswuerste mit Rotkraut und Kartoffelbrei, Kartoffelsalat, Wuerstechen und Sauerkraut und natuerlich Schwarzwaelder Kirschtorte. Auch ein Lagerfeuer nach typisch amerikanischer Art mit Marshmellows rundete den Abend ab.








Herzliche Gruesse aus Amerika,


Sophia

Tag 11: Oyster Fest

Samstag. Ein Tag zum Auschlafen dachte ich. Doch so war es nicht, da ich mit Montana (meiner Austauschschuelerin) und ihrer Jugendgruppe nach Scarowinds in der Kirche uebernachtet hatte und wir von dort um 8 Uhr morgens abgeholt wurden. Zum Glueck konnte ich daheim weiter schlafen. Um 2 Uhr zwang ich mich dann aber aufzustehen, da ich sehr grossen Hunger bekam.

Danach ging ich wieder in mein Zimmer, um zu duschen und mich fuer das Oyster Fest, das heute anstand, etwas anderes anzuziehen.
Das Wetter spielte auch mit: Sonnig und trotz des Windes angenehm warm. Dort war ich in die Schicht eingeteilt, bei der ich von 4 Uhr bis 6 Uhr am Hotdog und Hamburgerstand helfen musste. Zur Auswahl gab es eine Hotdog Plate (ein Hotdog mit Bohnen und Krautsalat), eine Hamburger Plate (ein Hamburger mit Bohnen und Krautsalat) oder nur ein Hotdog/Hamburger. Diese wurden dann von uns eingeteilten deutschen Schuelern und unseren Austauschpartnern zubereitet.

Manche arbeiteten auch an einem Getraenkestand.
Das Fest dauerte insgesamt von 3 Uhr bis 8 Uhr abends.

Nach meiner Schicht ging ich kurz nach Hause, wo ich mir etwas Waermeres anzog. Danach ging es gleich weiter zu einem Lagerfeuer bei Sam, einer Freundin meiner Austauschpartnerin.
Dort traf ich noch Saskia und Clara, da ihre Austauschpartner auch eingeladen waren.
Das Lagerfeuer war sehr gross. Es gab Essen und Trinken, das von den Gaesten mitgebracht wurde. Die Nacht war ziemlich kalt, doch wenn man sich nah genug ans Feuer setzte wurde es sehr warm.
Nachdem wir mit einem kleinen Traktor durch den Wald gefahren waren, wobei Lieder gesungen wurden, kamen auch noch Hannah und Raphael von einer Kostuemparty zu uns.
Zwischen 10 und halb 11 wurden wir dann von unseren Gasteltern abgeholt.





Liebe Gruese aus Amerika
Alina

Tag 10: Scarowinds

Da wir am Donnerstagabend erst sehr spaet zu Hause waren, waren wir am naechsten Morgen alle muede und nicht ausgeschlafen. Trotzdem mussten wir in die Schule und die meisten in den Unterricht, ausser Hannah und Carolin, die ihre Praesentation in einer anderen Schule halten mussten.
Der Unterricht an diesem Tag war eigentlich ganz locker, denn in der ersten Stunde haben Miriam, Sarah und ich in unserem Unterricht Brot gebacken. In den Mathematikunterricht mussten wir an diesem Tag nicht, da die Klasse einen Test schrieb. Und die letzten zwei Stunden in Tennis waren auch ganz gemuetlich, da der Lehrer nicht da war.
Nach dem Unterricht hatten wir noch eine Stunde Zeit um nach Hause zu fahren und etwas zu essen oder sich umzuziehen.
Um 4.15 Uhr fuhren wir dann los nach Charlotte in den Freizeitpark Scarowinds. Nach 1.5 Stunden Fahrt, waren alle hungrig, so hielten wir bei Bojangles’ um etwas zu essen. Danach waren es nur noch knapp 45min bis Scarowinds und wir alle konnten es kaum erwarten.
Als wir dann endlich dort ankamen, mussten wir noch durch eine Sicherheitskontrolle, um in den Park zugelangen. Wir teilten uns in Gruppen von 4-5 Personnen auf und jetzt konnte es losgehen. Die Achertbahnen waren richtig gut, denn es war etwas anders als immer das gleiche im Europark. Wenn man durch den Park lief, wurde man die ganz Zeit von verkleideten Leuten erschreckt. Zum Schluss gingen Miriam, Michelle, Austin, Raphael, Saskia und ich noch durch ein Horrorhaus. So etwas Gruseliges habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht erlebt.
Um kurz nach 11Uhr fuhren wir dann wir nach Hause. Nach einer ungefaehr 1.5 stuendigen Fahrt, bei der wir fast erforen sind, kamen wir dann um 0.30Uhr an der Schule an und wurden von unseren Familien abgeholt.

Freitag, 22. Oktober 2010

Tag 9: Let's Dance!

Donnerstag.

Wie jeden Morgen trafen wir uns alle puenktlich um 7:50 Uhr in der Freedom High School.
Waehrend alle anderen ihre ausgewaehlten Faecher besuchten, fuhren wir in andere Schulen, um unsre Praesentationen zu halten. Alina und Saskia fuhren mit Herr Hoffmann zur Morganton Day School und erzaehlten den Kindern etwas ueber die 'Stereotypes' der Deutschen. Katharina, Maximilian, Hannes und ich fuhren mit Herr Waninger in die Forest Hill School. Die Viertklaessler der Schule freuten sich sehr ueber unsere Vortraege ueber den 'Black Forest' und 'Foods & Drinks' aus Deutschand. Sie stellten uns viele lustigen Fragen wie zum Beispiel, ob wir in Deutschland Autos oder Videospiele haben. :D
Danach gingen wir zurueck in die Schule und gingen in unseren Unterricht.
Gegen 15:15 Uhr fuhren wir los zum Warren Willson College in Asheville. Normalerweise haben wir den ganzen Bus fuer uns, doch heute begleiteten uns noch andere Schueler der Schule. Wir mussten uns zum ersten Mal nebeneinader quetschen :D

Nach 1 1/2 Stunden Busfahrt waren wir in Asheville und wurden auf dem Campus des Colleges rumgefuehrt. Der gesamte Campus ist in der Natur. Ueberall wo man hinschaut ist es gruen. Die Studentin, die uns herum fuehrte, zeigte uns die Sporthalle, die Cafeteria und das Haus indem sie lebt. Das College ist sehr 'oekologisch' desswegen wird dort ALLES recycelt. Selbst die Wandfarben in den Gebaeuden sind oekologisch. Am Ende der Fuehrung zeigte uns die Studentin noch die Farm von dem College. Dort muessen einige Studenten nach dem Unterricht arbeiten und die Tiere verpflegen. Die Tieren werden dort auch geschlachtet und so hat das College sein essen.


Nach der Fuehrung stiegen wir wieder in den Bus und fuhren weiter um Pizza essen zu gehen. Wir waren alle fast am verhungern und freuten uns ueber die gute amerikanische Pizza.

Danach ging es weiter zum besten Teil des Tages.

Contradancing.
Niemand von uns konnte sich etwas darunter vorstellen doch wir freuten uns darauf. Wir bildeten Paare und uns wurde erklaert wie wir tanzen mussten. Es hat total viel Spass gemacht, auch wenn es immer schwieriger wurde. Es war sehr anstrengend aber wir hatten alle unseren Spass. Gegen 21:00 Uhr fuhren wir wieder zurueck nach Hause. Das verzoegerte sich aber ein bisschen, weil wir es nicht schafften mit dem Bus auszuparken! :D

Schliesslich waren dann alle zwei Stunden spaeter zu Hause bei ihren Gastfamilien und gingen muede ins Bett, da wir am naechsten Tag wieder in die Schule mussten.






Ganz Liebe Gruesse aus Amerika
Miriam : )

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Tag 8: Happy Birthday, Saskia!

Nachdem sich alle von der gestrigen Kletterpartie erholt und eine erholsame Nacht hinter sich gebracht hatten, kamen wir heute Morgen wieder alle zur Freedom High School.
Jeder besuchte in der ersten Stunde sein ausgewaehltes Fach. Zur zweiten Stunde trafen sich dann alle im German Room, um Saskias und Ingrids, eine Schuelerin aus Herr Koerners Deutschkurs, Geburtstag zu feiern. Natuerlich sangen wir den Beiden ein "Happy Birthday" und das nicht nur auf Englisch und Deutsch, sondern auch auf Franzoesisch und Spanisch.
Auch eine leckere Geburtstagstorte fehlte natuerlich nicht. Jeder freute sich auf ein Stueckchen davon, denn natuerlich vermissen alle von uns etwas "Richtiges" zu essen. ;)
Nach der kleinen Geburtstagsfeier hatten wir noch etwas Zeit, bevor wir dann unsere Stationen vor der Cafeteria aufbauten. Wir legten unsere angefertigten Plakate fuer unsere Praesentationen und einige typisch deutsche Suessigkeiten, wie z.B. Gummibaerchen und Schokolade, bereit und standen vielen Schuelern waehrend den Lunches fuer Fragen zur Verfuegung. Jeder erzaehlte den Amerikanern etwas ueber sein Thema, wie z.B. Fastnacht, Achern und Umgebung, Deutsche Musik, Deutsches Trinken und Essen, Unsere Schule etc.
Besonders toll fanden es die Amis, dass sie die Suessigkeiten probieren durften und fast alle waren von unserer Schokolade begeistert. :)
Nachdem wir dann unsere Stationen wieder abgebaut hatten, besuchte jeder wieder die vierte Unterrichtsstunde.
Danach trafen wir uns im German Room, um gemeinsam nach Hickory zu einer grossen Shopping Mall zu fahren.
Dort angekommen wurden die Laeden unsicher gemacht und kraeftig geshoppt. Jeder wurde hier fuendig, denn es mangelte nicht an Auswahl.
Als Abschluss fuhren wir dann wieder nach Morganton und gingen alle gemeinsam mexikanisch essen. Auch einige Amerikaner waren nun mit dabei und es wurde nochmal Saskias Geburtstag gefeiert.
Nach einem leckeren mexikanischen Mahl wurde dann jeder an dem Restaurant von seiner Gastfamilie abgeholt und verbrachte den restlichen Abend bei dieser.






Clara :)

Tag 7: Alpine Tower

Heute ist Dienstag. Wir trafen uns zuerst in der Schule im German Room gegen 7.50 Uhr. Von dort wurden wir von einem Lehrer der Freedom High School zum Alpine Tower gefahren. Dieser steht auf einem Gelaende, das sich im Wald befindet.

Zuerst erklaerten uns die Betreuer von dem Park, dass wir unsere Namen und die der Betreuer lernen sollten, da ja sechs Leute gleichzeitig klettern und so die Kommandos ihren richtigen Ansprechpartner finden. Wir warfen dazu einen Ball im Kreis hin und her und mussten jeweils den eigenen und den des naechsten sagen. Dann ging es los. Wir kletterten auf den 20 Meter hohen Turm. Fast alle schafften es. Die anderen Schueler, die unten warteten, entknoteten das Seil und halfen die anderen zu sichern. Jedoch steigerten sie die Schwierigkeit, indem sie sagten, dass wir einen roten grossen Ball von etwa einem Meter Durchmesser zu sechst auf den Turm tragen sollten. Die US Army schaffte dies in zehn Minuten, wie uns einer der Betreuer berichtete. Es war sehr schwierig an manchen Stellen, wir waren am Ende unsere Kraefte und kurz vorm Aufgeben. Die anderen unten feuerten uns an und dirigierten uns, was wir zu tun hatten. Nach Stunden, so kam es uns vor, war das Team, bestehend aus Max, Simon, Hannes, Carolin, Katharina und Lisa, endlich angekommen. Alle haben ihr bestes gegeben, aber auch ohne die Hilfe der anderen am Boden haetten wir es nicht geschafft. Wir wurden dann nach unten abgeseilt. Dort waren die Betreuer total aufgeregt. Wir hatten den Rekord der US Army um 22 Sekunden geschlagen. Unsere Zeit betrug 9,38 Minuten.

Danach machten wir noch ein Vertrauensspiel, das den Teamgeist unserer Gruppe sehr staerkte. Wir mussten nacheinander ueber Holz-, bzw. Eisenstangen, die von jeweils zwei Leuten aus unserer Gruppe gehalten wurden, balancieren. Wir wurden an den Haenden von jeweils zwei aus unserer Gruppe gesichert. Wir schafften sogar Herrn Waninger und Herrn Hoffmann rueber zu transportieren.

Gegen 12 Uhr holte uns der Schul-Activity-Bus wieder ab. Max, Carolin, Miriam, Saskia und ich gingen dann noch in die 4th periode. Wir hatten Military (JROTC). Dort gingen wir zuerst die Anwesenheitsliste durch. Danach mussten wir auf einen Teerplatz rausgehen. Wir waren aufgeteilt in drei Batallione. Dann uebten wir in einem grossen Batallion zusammen verschiedene Kommandos. Es war sehr heiss (ueber dreisig Grad) und wir standen mitten in der Sonne. In Deutschland waere in den 90 Minuten mindestens einer umgekippt. Es war so heiss.

Wir wurden nach der Schule von den Eltern abgeholt. Ich fuhr dann noch auf mit den Eltern auf dem Green Way ein bisschen Mountainbike.

Wir assen abends dann noch, beteten und gingen nach einem sehr erlebnisreichen Tag zu Bett.

Viele Gruesse aus Amerika :D

Hannes

Dienstag, 19. Oktober 2010

Tag 6: Historic Burke Tour

Montag. Wir haben haben eine aufregende Tour vor uns, doch erst muessen wir in die Schule. Sophia, Clara, Sarah, Katharina M. und Lisa waren jedoch nicht da, da sie ihre Projekte "Fasnacht und Achern" an der Table Rock Middle School vorstellten. Die Anderen waren waehrenddessen in ihren ausgewaehlten Unterrichtsstunden oder haben an ihren Praesentationen gearbeitet.
Nach der vierten Stunde haben wir uns mit einigen Amerikanern im German-Room getroffen, um zu unserer Historic Burke Tour aufzubrechen.

Als erstes besichtigten wir das aelteste Haus in Morganton, das McDowell House, das 1812 gebaut wurde. Eine nette alte Frau fuehrte uns dort herum und erklaerte uns, wie man dort frueher lebte.
Als naechstes besichtigten wir noch das Old Court House (ein altes Gerichtshaus).
Danach, zu aller Erleichterung, gingen wir in das Grind Cafe, um uns zu staerken.
Anschliessend sind wir dann noch zum School Board Meeting gegangen. Dies ist eine Konferenz, in der ausgewaehlte Buerger ueber die Schulen von Morganton entscheiden. Dazu gehoeren Schulangelegenheiten, wie Budgets (Finanzen), Lehrplan, Anziehsachen etc.
Alle waren sehr aufgeregt und nervoes, da wir uns vor diesen Leuten auf Englisch vorstellen mussten. Danach waren wir sehr erleichtert, da es gar nicht so schlimm war, wie wir dachten.
Wir wurden anschliessend dort von unseren Gastfamilien abgeholt und verbrachten den weiteren Abend bei ihnen.




Alina

Tag 5: American Sunday

Was macht man an einem Sonntag in einer amerikanischen Gastfamilie?
Tja, wir wissen jetzt die Antwort darauf!
Entweder man verbringt ihn in einem Ferienhaus, man geht shoppen oder man feiert einen Geburtstag.

Letztes war bei mir der Fall. Ich hatte dieses Wochenende bei Lisa uebernachtet. Da wir am Abend vorher erst um 2 Uhr ins Bett kamen, war am Morgen erst einmal ausschlafen angesagt! Heute feierte Lisas Gastschuelerin Mychaela ihren 15. Geburtstag, den sie eigentlich erst am Donnerstag hat. Nachdem wir uns um 11 endlich von unserem Schlaf verabschiedet hatten, gab es zum Fruehstueck selbstgebackene Pancakes. In Amerika bestreicht man sie mit Butter und giesst Sirup darueber. Es hat sehr lecker geschmeckt! Da ein Freund von Mychaela, Kevin (er war letztes Jahr in Deutschland und kann sehr gut Deutsch sprechen), an diesem Tag seinen 18. Geburtstag hatte, sind wir mit ihm in den Freedompark gegangen und haben uns dort einen schoenen Mittag gemacht. Der Freedompark ist so aehnlich wie der Stadtgarten in Achern: Es gibt einen Spielplatz , einen Tennisplatz, ganz viel Gruenflaeche und und und...

Als wir dann gegen 4 Uhr wieder heimkamen, war der Esstisch ueberhaeuft von Geschenken! Das Beste von allem war der Geburtstagkuchen!













Aber bevor dieser angeschnitten wurde, gab es zuerst noch einiges zu essen. Als Erstes wurde Knabberzeug mit Dip, danach Fruechte (Ananas (pineapple), Wassermelone (watermelon), Honigmelone (Honeymelon), und noch ne Melonensorte) mit Schokososse, Pizza und zum Schluss dann der Kuchen verspeisst. Als jeder ein Stueck von diesem total suessen Kuchen gegessen hatte, wurden die Geschenke ausgepackt. Das Witzige dabei: In Amerika werden sie nicht extra verpackt, sondern einfach in eine Tuete rein gemacht, ein bisschen Geschenkpapier darueber gelegt und fertig ist die Verpackung. Zur Kroenung des Tages gingen wir alle zusammen noch in den hauseigenen Whirlpool und liessen den Tag ausklingen.



Katharina

Montag, 18. Oktober 2010

Tag 4: Marching Band, Party und mehr

Heute ist Samstag und ich darf trozdem nicht ausschlafen. Nicht gerade super, aber es lohnt sich aufzustehen. Heute gehen wir naemlich zu einem Triathlon. Bei diesem Triathlon muss man zuerst mal 3 Meilen Kayak fahren, dann 4 Meilen im Gebirge laufen und zu guter Letzt noch 10 Meilen Mountain Bike fahren. . Wir nahmen mit 2 Teams an dem Triathlon teil. Das erste Team bestand aus Davis(13), der die Kayak Strecke machte, Loralie(43), die die Laufstrecke zuruecklegte und Austin(17), der die Mountain Bike Strecke fahrte. Das 2. Team bestand nur aus Dave(43), der den ganzen Triathlon alleine zuruecklegte. Ich war nur der Zuschauer und sollte einfach mal schauen, wie es mir gefaellt. Wenn es mir Spass macht, koennte ich auch mit laufen, denn Kayak fahren konnte ich nicht, weil sie nur 2 hatten und Mountain Bike fahren, war das gleiche Problem. Ich ueberlegte nicht lang und sagte ja, was vielleicht nicht so klug war, aber zu diesem Zeitpunkt wusste ich es noch nicht.
Die erste Etappe vom Triathlon begann, das Kayak fahren. Es war in 6 Gruppen aufgeteilt, denn es gibt verschiedene Arten von Kayaks und jede ist verschieden schnell. Die erste war am langsamsten und durfte zuerst anfangen, die 6. war am schnellsten und musste zuletzt starten. Davis war mit seinem Kayak in der 4. Gruppe und Dave in der 5. Nach den 3 Meilen kam sofort das Rennen in den Bergen dran, Dave schaffte dies sehr schnell und somit musste ich auch schon bald laufen. Davis brauchte ein bischen laenger, aber auch nicht so viel. Es war eine sehr harte Tour, aber ich schaffte die 4 Meilen Strecke in 40 Minuten(war sogar schneller wie Dave). Dave sagt, dies waere eine gute Zeit. Nachdem Laufen kam dann noch das Mountain Bike fahren mit der 10 Meilen Strecke. Dave schaffte den ganzen Triathlon in 3 Stunden. Er wurde nicht erster. Der Erste schaffte den ganzen Triathlon in 2 Stunden!!


Nachdem wir dann alles wieder aufgeraeumt und zum Auto gebracht hatten, gingen Austin, Loralie und ich zum Firehouse Sub, das ist so aehnlich wie Subway. Ich fand das Essen dort sogar noch besser als bei Subway.


Nachmittags ging ich dann noch zur Marching Band. Was ist eine Marching Band? Der Name sagt eigentlich schon alles. Es ist eine Band, die beim Spielen marschiert und verschiedene Figuren oder Stellungen einnimmt. Gleichzeitig tanzen und performen 5-10 Personen mit Flaggen, Staeben oder anderen Gegenstaende. 2 Personen stehen ebenfalls noch ganz vorne und dirigieren die ganze Band zusammen.
Es war mal interessant solche Bands zu sehen, aber mehr nicht. Nach einer Weile wurde es irgendwie langweilig. Jedoch waren noch andere Deutsche da, wie z.B Hannes und somit war es ganz ok dort. So um 18 Uhr holte mich dann auch schon Austin wieder ab.


Wir gingen ein Kostum kaufen fuer die Party, die diesen Abend war. Ich kaufte mir ein Joker-Kostum und Austin kaufte sich ein Gangster Kostum mit einer Clownsmaske. Wir gingen dann heim und zogen die Kostueme an. So um 19 Uhr oder bisschen spaeter waren wir dann auch schon auf der Party. Die Party war sehr exklusiv und war bei einem Golf-Club. Alina, Saskia und Clara waren ebenfalls mit ihren Austauschpartnern da. Die Party war vollkommen anders als in Deutschland. Alle waren viel lockerer und hatten einfach ihren Spass. In Deutschland waere das zu einem Massenbesaeufniss geworden und es waeren eher alle auf ihren Plaetzen rumgegammelt . Bei dieser Party war laute Musik und jeder tanzte und hatte seinen Spass, ich mit eingeschlossen und spaeter auch die anderen Deutschen. Es war eine gelungene Party. Um 22 Uhr war sie dann aber auch schon vorbei und alle gingen heim.


Daheim ging ich kurz noch ins Internet und dann auch schlafen. Es war ein gelungener Tag und ich freute mich schon auf den naechsten.


Gruesse aus Amerika
Raphael

Tag 3: Football Game




Unser zweiter Schultag begann um 7.40 Uhr. Da Max und ich an einer anderen Schule sind (Draughn High School), hatten wir keine eigenen Faecher gewaehlt. Wir gingen mit unseren Austauschpar
tnern in den Unterricht mit. Meine Austauschpatnerin hat nur 4 verschiedene Faecher: Colour Guard, Algebra, German und English. Am meisten hat mir die Colour Guard gefallen. In diesem Fach uebt man Drums zu spielen oder man macht "Kunststuecke" mit der Fahne.
Zusammen mit der Marching Band spielen sie bei Footballspielen. Und da am Freitag ein Footballspiel stattfand, waren sie alle aufgeregt. Sie trainierten den ganzen Nachmittag ueber.
Waehrend dieser Zeit waren wir deutschen Schueler bei einer Besichtigung der Continental Fabrik. Diese Fabrik stellt Autoteile her. Es war nicht ganz so interessant, wie wir es uns vorgestellt hatten, aber es war "ok".
Am Abend waren dann Max und ich bei dem Footballspiel der "Wildcats".
Das Stadion war riesengross (es ist nur ein Stadion fuer eine Schule) und wurde von Lichtstrahlern angestrahlt.
Dann fing die Marching Band an zu spielen und die Footballspieler wurden angekuendigt. Danach ging es los.
Die Cheerleader standen am Rand und feuerten die Spieler an.
In der Halbzeit fuehrte die Marching Band zusammen mit der Colour Guard ihre Performance auf. Es sah wirklich toll aus.
Leider verloren die Wildcats und die Stimmung war eher gedrueckt, aber ich fand das ganze Spektakel trozdem klasse.
Let`s go Wildcats!!!



Lisa:)

Freitag, 15. Oktober 2010

Tag 2: Die Freedom-Highschool






Nach der ersten Nacht in fremden Betten trafen wir uns alle, mit Ausnahme von Lisa und Maximilian, die auf einer anderen Schule sind, im "German-Room" in der Freedom Highschool. Alle waren etwas muede und erschoepft aber total ueberwaeltigt von der riesigen Schule!
Die meisten Austauschpartner und einige Schueler von Herr Koerner waren auch da und brachten uns ein typisch amerikanisches Fruehstueck mit. Es schmeckte etwas ungewohnt aber nicht schlecht. Waehrend wir assen und tranken, unterhielten wir uns mit den Amerikanern. Wider erwartend verstanden wir sie ziemlich gut und meistens hatten wir genug Vokabular, um zu antworten. In der 2. Stunde (jede Stunde dauert 90 Minuten) unterhielten wir uns mit der naechsten Deutsch-Klasse von Herr Koerner. Wir halfen ihnen bei einem Projekt, in dem sie deutsche Gerichte aussuchen, ein Menueplan dazu erstellen und es anschliessend kochen muessen. Im Gegensatz zu ihrem Deutsch koennen wir ziemlich gut Englisch reden :P
Nach der 2. Stunde gingen wir zusammen mit ihnen in die riesige Cafeteria zum "Lunch". Die, die etwas assen, fanden das Essen etwas fragwuerdig und im Gegensatz dazu ist unser Mensa-Essen gar nicht so schlecht!
Anschliessend machten wir eine Fuehrung, die in der Cafeteria startete. Wir liefen durch die gesamte Schule und ueber das gesamte Aussengelaende, es war Wahnsinn , wie weitlaeufig die Schule ist und was es alles gibt.
Nachdem wir wieder im German-Room angekommen waren, mussten wir unsere Faecher fuer die naechsten 2 Wochen waehlen. Unter anderem gab es Choere, JROTC (ein Militaer-Fach, welches viele von uns zum Spass waehlten), Kochen, Tennis, Gewichte heben, Schwangerschaft, ... Schwangerschaft durften wir aber leider nicht nehmen, da wir sonst eine Plastik-Puppe, die ein echtes Baby nachahmt, mit nach Hause haetten nehmen muessen.
Waehrend Carolin und ich in unserem "Home room" blieben, um unser Plakat fuer die Praesentation zu machen, da wir diese als 1. halten muessen, machten die anderen eine weitere Fuehrung.


Als sie zurueckkamen, brachte eine Mutter eines Austauschpartners massenhaft Eis fuer unseren naechsten Programmpunkt "Eis-Cream-social" (-> Eis essen) mit ;)




Dazu kamen auch Lisa und Maximilian von der anderen Schule.
Da manche Amis noch Sport oder sonstiges hatten, schaute ich mit ein paar anderen beim Frisbee-spielen zu. Das ist hier naemlich sehr beliebt und gilt als richtige Sportart.

Abends assen alle mit ihren Familien und begleiteten die Austauschpartner, falls diese noch etwas vorhatten. Ich traf bei einem Outdoorgroup-meeting Raphael und begleitete ihn und seinen Austauschpartner zum heimischen Footballspiel.
:) Hannah.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Tag 1 Anreise USA



13. Oktober 2010, Achern, 4.00Uhr



Aufgeregt, jedoch noch etwas verschlafen, brachen wir gegen halb 5 in Achern auf. Nach einer ca. 2- stuendigen Busfahrt kamen wir am Franfuter Flughafen an. Der erste Schreck liess nicht sehr lange auf sich warten. Bei der Gepaeckaufgabe und Reisepasss-Check, sagte uns eine Angestellte, dass Simon einen ungueltigen Pass hat und auf keinen Fall mitfliegen kann. Die Dame am Schalter war jedoch so nett und organisierte einen anderen Flug fuer ihn und jetzt hoffen wir, dass er in den naechsten Tagen nachkommt.

Nichtsdestotrotz gingen wir dann alle durch die Sicherheitskontolle und konnten nach einigem "Piepsen" unser Gate suchen.

Nach kurzer Wartezeit und vielen Toilettengaengen konnten wir dann in den Flieger. Auf den Plaetzen warteten fuer jeden ein Kissen und eine Decke und im Ruecksitz des Vordersitz war ein Bildschirm angebracht, wo man Filme anschauen, Musik hoeren und Spiele spielen konnte.
Trotzdem vergingen die 9 1/2 Stunden realtiv lang. In Atlanta angekommen mussten wir dann erst einmal durch viele Sicherheitskontrollen. Nach dem wir ein zweites mal unsere Koffer aufgegeben hatten, mussten wir noch eine gute Stunde warten, bis dann der kurze Flug nach Charlotte losging.
Dieser ging deutlich schneller vorbei, war aber auch etwas wackliger :)
In Charlotte angekommen, wurden wir schon von Herr Koerner und zwei Austauschpartnern erwartet. Mit dem Schulbus fuhren wir dann noch etwa anderthalb Stunden bis nach Morganton. Unterwegs machten wir dann noch bei Wendy's (ein amerikanisches Fastfood-Restaurant) halt.
Muede und gluecklich endlich am Ziel zu sein, wurden wir von unseren Gastfamilien an der Freedom Highschool erwartet. Nachdem jeder seine Familie gefunden hatte ging es dann mit fuer uns realtiv grossen Autos nach "Hause".
Dort wurde mir erst einmal das Haus gezeigt, und nach verteilen der Gastgeschenke und einer Dusche ging es dann fuer mich dann nach diesem langen und aufregendem Tag in ein grosses, hohes Bett. :)

carolin