Wir verliessen das Americana Hotel an diesem Tag schon um 7 Uhr morgens. Um 8 Uhr kamen wir am Bahnhof an und warteten dort noch eine halbe Stunde, bis wir endlich den Zug betreten und unsere Sitze suchen durften. Die Zugfahrt, welche wir in dem schnellsten Zug der USA verbrachten (240 km/h), ging schnell vorbei und so kamen wir schon kurz vor 12 Uhr mittags in NYC an. Nach einer erneut stressigen Metrofahrt mit Gepäck stiegen wir die Treppe der U-Bahn-Station am Columbus Circle hinauf und erstarrten erst einmal. Kleinere Wolkenkratzer erstreckten sich rundherum in den Himmel und die Straßen waren gefüllt mit gelben Taxis. Nach einem kurzen Fußmarsch kamen wir am CC Hostel an und luden unser Gepäck ab, da die Zimmer noch nicht fertig waren. Im Anschluss starteten wir eine kleine Rallye in Gruppen, in der es darum ging, die Gegend, in der wir wohnten, zu erkunden. Unsere Zimmer waren nun endlich bezugsfertig und so richteten wir uns ein, mehr oder weniger glücklich über die Enge und die unbekannten Mitbewohner. Gegen viertel nach 4 machten wir uns auf den Weg einen Sonnenuntergang vor der New Yorker Skyline zu beobachten. Es war ein toller Anblick, wie die Wolkenkratzer zu leuchten begannen und die Nacht schließlich hereinbrach. Einen noch schöneren Ausblick bot uns die Brooklyn Bridge. Überall leuchtete es und jedes Gebäude war trotz der Nacht klar zu erkennen, wie z.B. auch das Empire State Building, dessen Spitze in der Ferne in verschiedenen Farben erstrahlte. Wir sahen eine Skyline bei Nahct, wie man sie sonst nur von Postkartenmotiven kennt.
Nachdem die Brooklyn Bridge überquert war und jeder fror und Hunger hatte, suchten wir ein Fast Food Restaurant, wo wir zu abend essen konnten. Als nach einer halben Stunde immer noch keine Lösung gefunden war, entschieden wir zum Times Square zu fahren. Auch in der Nacht leuchtete er wie bei Tag durch die Unmengen von riesigen Werbetafeln, welche blinkten, strahlten und in allen möglichen Farben Produkte bewarben. Wir hatten Zeit bis 9 Uhr um etwas zu essen und uns ein wenig umzusehen. Jeder genoss etwas Warmes gegen die Kälte. Auf dem Heimweg mit der U-Bahn verfuhren wir uns noch, kamen aber gegen 9:30 schlussendlich in der Herberge an.
Maximilian